Stellen Sie sich vor, Sie verbringen Tage mit Waschen und Verarbeitung von Tonnen an Plastikflaschen, nur um vom Käufer die gesamte Charge abgelehnt zu werden. Dies ist ein häufiger Albtraum für Recyclinganlagenbesitzer, und der häufigste Übeltäter ist ganz offensichtlich: transparent Polyvinylchlorid (PVC).

Visuell sieht eine klare PVC-Flasche genau aus wie eine klare PET-Wasserflasche. Das Mischen ist jedoch wie Salz in ein Zuckerglas zu geben. Das Nichtkontrollieren der PVC-Verunreinigung im PET-Recycling wird Ihre Waschmaschinen nicht zerstören, aber es wird das Kunststoffmaterial selbst völlig ruinieren. Um zu verstehen, warum wir PVC um jeden Preis vermeiden müssen, müssen wir uns ansehen, was passiert, wenn Ihr Käufer die verkauften Kunststoffflocken verwenden möchte.

Recycling-PVC-Flaschen
Recycling-PVC-Flaschen

Was passiert, wenn Ihr Käufer die Flocken schmilzt?

Ihre Kunden kaufen recycelte PET-Flocken, um sie zu schmelzen und neue Produkte herzustellen, wie Polyester-Kleidungsfasern oder transparente Verpackungskartons. Dieses Schmelzen erfolgt bei sehr hohen Temperaturen, meist um die 280°C.

Hier liegt das Kernproblem: PET schmilzt bei 280°C schön, aber PVC kann diese Hitze nicht aushalten. Es brennt. Selbst ein kleines Stück PVC, das in der Hochtemperatur-Schmelzmaschine brennt, produziert ein saurer Gas. Dieses saure Gas wirkt wie Gift auf den umliegenden PET-Kunststoff. Es zerstört die stabile Struktur des PET, wodurch es sehr spröde wird und eine dunkle, hässliche gelblich-braune Farbe annimmt. Wenn der Kunststoff spröde und verfärbt ist, kann er nicht in feine Kleidungsfasern gezogen werden.

Um die Reinheit der PET-Flocken zu garantieren, verweigern die meisten Fabriken den Kauf Ihres Materials, wenn es mehr als 50 kleine PVC-Stücke enthält, die zwischen einer Million PET-Stücke versteckt sind.

Die Falle: Warum Waschen das Problem nicht beheben kann

Wenn Anlagenleiter hören, dass sie ein PVC-Problem haben, versuchen sie oft, das Plastik länger zu waschen oder heißeres Wasser zu verwenden. Das funktioniert einfach nicht.

Die meisten Recyclinglinien verwenden Sink-Float-Trennbecken, um das Material zu reinigen. Diese Wassertanks basieren auf einer einfachen Regel: Leichtes schwimmt, Schweres sinkt. Plastikflaschenverschlüsse sind leicht, also schwimmen sie nach oben und werden abgeschöpft. Die Falle hier ist, dass PVC und PET im Wasser genau gleich wiegen. Da beide Materialien schwer sind, sinken sie beide direkt auf den Boden. Wasser kann sie nicht trennen.

Die Lösung der Shuliy Group: Erkennen Sie es, bevor Sie es zerdrücken

Da PVC-Verunreinigungen im PET-Recycling mit Wasser nicht gelöst werden können, müssen Sie das Problem beheben, bevor die Flaschen in kleine Stücke zerkleinert werden. Sobald eine PVC-Flasche in den Zerkleinerer gelangt und in Tausende von Flocken zerkleinert wird, ist es wie die Suche nach einer Nadel im Heuhaufen.

Shuliy Group entwickelt Recyclinglinien, um PVC frühzeitig zu erfassen. Wir verwenden eine einfache, aber hochwirksame Zweistufenabwehr:

  1. Nehmen Sie die “Kleidung” ab: Zuerst durchlaufen die Flaschen eine schwere Reinigung Flaschenetiketten-Entferner. Dieses Gerät reißt die bunten Schrumpfetiketten ab. Sie können nicht erkennen, um welche Art von Kunststoff es sich handelt, wenn eine Flasche von einem Etikett bedeckt ist.
  2. Verwenden Sie menschliche Augen: Sobald die Etiketten entfernt sind und die klaren Flaschen sichtbar werden, bewegen sie sich über eine langsame Manuelle Sortierplattform. Hier suchen geschulte Arbeiter nach bestimmten Hinweisen. Zum Beispiel, wenn Sie eine PVC-Flasche zerdrücken, wird die Falte eine deutliche weiße Farbe annehmen, im Gegensatz zu PET. Arbeiter ziehen diese schlechten Flaschen von der Förderband handgefertigt ab.

Die wichtigste Erkenntnis ist einfach: Der Umgang mit PVC ist nicht nur eine Frage des Kaufs besserer Waschausrüstung; es geht darum, die richtigen Sortierwerkzeuge vor dem Zerkleinerungsschritt einzusetzen.